Sei kein Opportunist

Zu den wichtigsten leadership do‘ s and don’ts gehört auf jeden Fall der erste: Profiliere Dich nicht mit den Erfolgen Deiner Mitarbeiter. Lass jedem seine persönliche Sternstunde und den Erfolg und stelle ihn als solchen, also als seinen, heraus ! Wenn Du „erfolgreich“ bist, dann denke immer daran, dass Deine Mitarbeiter einen großen Teil davon besorgt haben. Umgekehrt solltest Du etwaige Niederlagen teilen. Übrigens, so wie Du die Erfolge nicht allein erarbeitet hast, so hat  auch keiner Deiner Mitarbeiter allein Schuld an der Niederlage.

Höre Deinen Mitarbeitern zu

Nimm jeden einzelnen wahr und lass ihn sich immer äußern. Vorschläge, Ideen, Kritik, egal was. Bleibe immer im Dialog mit jedem einzelnen. Nimm Impulse und Ideen auch an, wenn sie sinnvoll sind. Du bist eine moderne Führungskraft in einem Wirtschaftsunternehmen, kein Drill Sergeant in einem Militär Platoon !

Zuhoeren
Leihe Deinen Mitarbeitern immer ein Ohr

Achte auf die Motivation Deiner Leute

Sorge dafür, dass nicht Negatives den Tag prägt. Es gibt keinen Grund jemals laut oder aggressiv zu sein. Auch nicht unterschwellig aggressiv, durch Dein Verhalten etwa. Damit schadest Du der geistigen Gesundheit Deiner Mitarbeiter und dem Unternehmen. Wenn Du Aggressivität, Einschüchterung oder gar Drohungen als Stilmittel der Führung siehst, hast Du versagt und bist in solchen Positionen fehl am Platz.

Deine Mitarbeiter sind auch Menschen und keine Sprossen auf Deiner Karriereleiter…

Fernando – realsales.de

Ambiente am Arbeitsplatz

Nimm Deine Verantwortung gefälligst wahr. Ist es Dein Job Menschen zu führen und ihnen zu helfen sich (zum Wohle des Unternehmens) zu entwickeln, oder sollst Du Menschen durch Deinen Machtmissbrauch mobben und krank machen? Mehrere Universitäten haben schon vor Jahren Studien veröffentlicht, in denen eine klare Verbindung zwischen „toxic leadership“ und klinischen Depressionen bei Mitarbeitern nachgewiesen wurden. Also verhalte Dich wie ein Mensch, denn Deine Mitarbeiter sind auch Menschen und keine Sprossen auf Deiner Karriereleiter. Du kannst ihr mentales Wohlbefinden fördern. Und hey, das gehört verdammt nochmal zu Deinen Pflichten, wenn wir über Leadership sprechen. Wenn Dir das schwer fällt oder fehlt, warum willst Du dann Menschen führen ? Geld? Status? Ego? Alles die völlig falschen Gründe….

Überzeuge durch Stil und Fachkenntnis

Es ist nicht notwendig Deine „Machtposition“ zu nutzen um Deine Autorität zu demonstrieren. Ob Du überhaupt welche hast, entscheidet ohnehin Dein Umfeld und nicht Du selbst oder gar die drei Sterne auf Deiner Schulterklappe. Dein Umfeld wird es anhand Deiner fachlichen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten tun und sicher nicht, weil Du ein tolles Studium abroad gemacht hast oder vermeintlich akzentfreies American English sprichst und nun bei jeder Gelegenheit den tollen, polyglotten- Weltbürger-„Boss“ heraushängen lässt.

Fachkenntnis
Fachkenntnis führt, alles andere ist Posing

Nimm Deine Mitarbeiter bei Planungen mit

Maße Dir nicht an, den richtigen Weg alleine zu kennen und schon gar nicht, ihn für alle festzulegen. Eine gute Führungskraft nutz alle sinnvollen Ressourcen die sie hat, um möglichst gute Entscheidungen für die Menschen und das Unternehmen zu treffen. Deine Mitarbeiter und ihre jeweiligen Expertisen sind meist Deine wertigsten Ressourcen.

Trage zu Lösungen bei

Mitarbeiter klein halten, nicht zuhören, micro-managen. All das führt zu nichts, außer Deinen Mitarbeitern weh zu tun. Höre zu, sei konstruktiv und flexibel. Nutze Deine Fähigkeiten um Lösungen zu finden oder zu kreieren. Dann wird man Dir folgen, bzw. sich gerne von Dir „führen“ lassen.

Erkenne an, wenn jemand Dir fachlich überlegen ist

Nein, Du bist kein Experte aller Fachbereiche, bloß weil Du eine hohe Position in der Orga inne hast. Respektiere die Fachkenntnis und Erfahrung Deiner Mitarbeiter. Erhebe Dich nicht über sie und gehe nicht in die peinliche Ebene eine fachlich schlechtere Variante einzuführen, bloß weil sie von Dir kommt. Wenn Du nicht genügend Fachexpertise hast, hole Dir externe Trainer und höre auf veraltetes Halbwissen als fachliche „Schulung“ darzustellen. Deine Mitarbeiter lernen so nichts und das Unternehmen hat so lediglich sinnlos Zeit und Geld vergeudet. Wenn Du dadurch bezweckst als Experte zu gelten, kann ich Dir versichern, dass Du das Gegenteil erreichen wirst.

leadership
Bedeutet geben und nehmen.

Autorität

Delegiere. Vertraue Deinen Leuten. Lass Varianten zu, die nicht Deine sind, solange sie gut sind. Auf diese Weise wirst Du selbst eher respektiert werden. Jedenfalls mehr als wenn Deine Borniertheit nur Deine Version akzeptiert und Du das dann eventuell noch durch überzogene Kontrolle sicherstellen willst

Sei für Deine Mitarbeiter berechenbar

Heute freundlich und nett und morgen verbittert und aggressiv autoritär. Wer glaubst Du, wer Du bist ? Napoleon? Hab eine klare Linie, wie Du mit Menschen umgehst. Ja, Deine Mitarbeiter sind Menschen. Behandle sie so und spiel nicht die Diva vor deren Reaktion man Angst haben muss. Wie offen werden sie mit Dingen Dir gegenüber sein, wenn sie befürchten müssen, dass Du wegen Nichtigkeiten in die Luft gehst?

Bruellen
Auch ein Führungsstil, aber eben nicht unserer

Narzissmus

Neeeiiiin, betrifft Dich natürlich absolut nicht. Du hast natürlich keine groteske Sicht auf Dich selbst und hältst Dich nicht für den Mittelpunkt der Welt. Du denkst auch nicht, dass Du unfehlbar bist oder dass Du jemanden der lange erfolgreich etwas gemacht hat nun erklären musst/kannst, wie das eigentlich wirklich gemacht wird, weil Du ja per se alles am besten kannst. Du glaubst auch nicht, dass das hier für Dich nur ein Übergang ist, da Du ja eigentlich einen noch höheren Rang in einem bedeutenderen Unternehmen haben müsstest und sicher bald wirst. Du ignorierst auch nicht als einziger die Menschen, das Teamwork und die Company Policy während Du bei anderen darauf pochst. Die abstrus hohe Fluktuation in Deiner Abteilung/Company liegt nur an all den Losern die kamen und gingen…
Na dann, überspringe diesen Absatz einfach, denn wir wissen ja, Du bist nicht für Fehler verantwortlich, weil alles böse, falsche, schlechte und dumme kommt nur von den Mitarbeitern und niemals von Dir. Ist doch klar Buddy….

Habe Selbstvertrauen

Denn wenn nicht, wenn Du verunsichert bist und ständig nur Deine Unzulänglichkeiten siehst und zwanghaft kaschieren musst, wirst Du doch zu einem, der beim vorherigen Punkt dieser Liste immer „doch“ sagen müsste. Denn der Hintergrund sind meist brutale Minderwertigkeitskomplexe, wie mittlerweile jeder weiss. Hol Dir Hilfe wenn das so ist, denn Du brauchst sie dringend….

Brauchst Du Unterstützung oder möchtest Du über Leadership sprechen ? Ich freue mich auf Dich !

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