RETAIL HAT ZUKUNFT !

Menschen sind meine Leidenschaft. Menschen im Retail. Und Retail ist meine DNA!

Warum?

Weil der Einzelhandel als ein Treffpunkt von KundInnen, Waren und VerkäuferInnen so viel bietet und bieten kann. Und ich hier viel gelernt habe.

Die Herausforderungen des Retail, wie z. B. veränderte Kundenansprüche und Einkaufsverhalten, verschiedene Kaufkanäle und deren Möglichkeiten, alternative Warenangebote, Vergleichsportale für Produkte und Dienstleistungen, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Lieferketten, und vieles mehr, haben den klassischen Einzelhandel abgelöst.

Dieser Wandel ist nicht morgen vollendet. Er ist keine Phase, keine Modeerscheinung. Er verlangt allen ab, Veränderungen als das neue Normal zu begreifen.

Hier gibt es nicht die eine Lösung.

Innovationen, Mitarbeiterbindung und deren Entwicklung, Omnichannel, New Work im Retail, absoluter Kundenfokus und Customer Experience, alles Schlagworte für Lösungsansätze und Denkanstöße.

Mit meinem Slogan „Retail hat Zukunft“ bin ich als Point of Sale Spezialist angetreten, mit dem Einzelhandel und dessen Peripherie, Lösungen und Tools zu erarbeiten und zu sichten, um klare Mehrwerte und Existenzsicherungen zu schaffen. Personalentwicklung und Omnichannel sind im Fokus.

Denn: Im Retail kommen die Kunden FREIWILLIG in das Geschäft! Wieviel Potential im Einzelhandel am Point of Sale noch vorhanden ist ? … messbar viel!

Boutique 1
Es ist nach wie vor ein enormes Potential im Einzelhandel

Der Handel im Wandel !

Er kennt es doch: “Handel ist Wandel!” Seit Jahrzehnten, sogar noch viel länger ist diese Aussage ein gern gelesenes und zitiertes Synonym für den Handel. Als in den 2000er der Onlinehandel immer mehr wuchs, begann der große Wandel.

Also geht es ihm doch einigermaßen gut. Er kennt es ja, das sich Anpassen und Ausprobieren. Wer im Handel tätig ist, muss mit dem stetigen Wandel leben (lernen).

Und ja, der Retail hat sich (hier sogar in Englisch) sehr gewandelt. Digitalisierung, verändertes Einkaufsverhalten, Krisen folgen Krisen. Ist dies denn eine Ausnahmesituation, die Hilfe von außen bedarf? Ist das der “regulierende Waldbrand” der Branche?

Viele Menschen am Point of Sale geben jeden Tag ihr Bestes und müssen mit den Herausforderungen und Fakten umgehen, die sie selbst nicht ändern können. Und doch, es gibt sie, die vielen Möglichkeiten der Verbesserung.

„Damit sich was ändert, muss sich was ändern!“

Das ist einer meiner Leitsätze. Wie man auch oft liest: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich was ändert!“

Aber mit schlauen Zitaten allein kommen wir auch nicht weiter, das ist Fakt. Das Tun gehört unbedingt dazu.

Was aber ist im Retail zu tun?

“New Work for Retail!” Den massiven Wandel im stationären Einzelhandel erleben wir alle.
Am Point of Sale, da wo die Kunden auf Mitarbeitende und Produkte treffen, wird die Veränderung am schnellsten sicht- und spürbar.

Für alle. Positiv wie negativ!

Also am POS vorhandenes optimieren und ressourcen-, kunden- und zielorientiert priorisieren. Anwenden, reflektieren und anpassen!
Liest sich einfach, oder?

Wo bitte anfangen?

Was bitte ändern?

Was kostet das an Zeit und Geld?

Wer unterstützt dabei?

Grundsätzlich

Der Einzelhandel benötigt eine Vielzahl von Maßnahmen, um attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben. Dazu gehören unter anderem:

  • Digitalisierung: Der Retail muss in die digitale Welt  investieren, um echten Omnichannel für die Kunden zu erreichen. Die Nutzung von Datenanalysen zur Verbesserung des Kundenerlebnisses ist hier elementar.
  • Personalisierung: Kunden erwarten zunehmend personalisierte Angebote und Dienstleistungen. Der stationäre Handel sollte daher in Technologien investieren, die es ermöglichen, das Einkaufsverhalten der Kunden zu analysieren und individuelle Empfehlungen auszusprechen. Auch ist hier die Produktindividualisierung stark gefragt.
  • Nachhaltigkeit: Immer mehr Verbraucher legen Wert auf nachhaltige Produkte und Unternehmen. Auch deshalb sollte das Angebot an umweltfreundlichen Produkten erweitert und sich für nachhaltige Lieferketten eingesetzt werden.
  • Omnichannel-Strategie: Eine nahtlose Integration von Online- und Offline-Kanälen sollte der Retail umsetzen, um den Kunden ein konsistentes und ein ineinandergreifendes Einkaufserlebnis zu bieten.
  • Innovatives Store-Konzept: Um Kunden zu begeistern, sollten Einzelhändler innovative Store-Konzepte entwickeln, die einzigartige Erlebnisse bieten und über reine Verkaufsflächen hinausgehen. Hier gilt es, den Freizeitwert zu erhöhen. „Retailment“ bieten.
  • Flexibilität: Angesichts der sich schnell ändernden Marktbedingungen ist es wichtig, dass der Einzelhandel flexibel bleibt und auf neue Trends und Entwicklungen reagieren kann. Hier gibt es Tools, die dies ermöglichen.
  • Qualifiziertes Personal: Geeignetes Personal finden, qualifizieren und binden. Den Mitarbeitenden den Status und Wertigkeit geben, die sie verdienen und brauchen. Sie sind das Bindeglied am Point of Sale.

Diese Punkte setzen voraus, den eigenen Bedarf und Status Quo festzustellen und aufgrund dieser Analyse nach schnellen, merkbaren und kostenangepassten Möglichkeiten zu agieren. Abwarten hilft hier garantiert nicht.

Erlebnis Einzelhandel
Retail Kunden wollen am PoS begeistert werden.

Beispiel aus dem Retail

Impulse vom Handel selbst gibt es immer wieder (national und international). Innovationsstarke Unternehmen oder Branchen machen es vor.

Retailment nennt man das, wenn der Einzelhandel (Retail) die Kunden unterhält und überrascht (Entertainment). Abwechslungsreiche und zum Verweilen anregende Umgebungen schaffen die Grundlagen für einen interessanten und attraktiven Einzelhandel .

Ein Bericht über einen amerikanischen Store, der sich auf das Angeln und Jagen spezialisiert hat, machte deutlich, was es für Möglichkeiten gibt und wie sie genutzt werden. Durch Flächen zum Ausprobieren von Produkten, digitalen und virtuelle Welten, Integration der umgebenen Natur und vielen Informationen dazu entstand ein “interaktives Wunderland“. Retailment.

Was können wir davon lernen und adaptieren?

Es geht um die Freizeit der Kunden. Um das Wohlfühlen, das Individuelle, die Abwechslung, den Service und den Omnichannel.

Best Practice Beispiele

  1. Die Mitarbeitenden müssen kundenfokussiert sein und professionell Verkaufen können!
  2. Ein Warenangebot, das seine Zielgruppe findet und immer wieder überrascht!
  3. Echten Omnichannel, online und offline miteinander verbinden!
  4. Service, der erwähnenswert ist, weil er begeistert!
  5. An den Kunden und am Markt sein, Veränderungen registrieren und reagieren!
Omnichannel
Alt und Neu, Online und Offline - Es geht um Flexibilität und Kundennähe

Was kann konkreter gemacht werden? Ansätze dazu:

  1. Vorbildlichkeit durch den / die Geschäftsführung oder Inhaber. Intuition nutzt leider nichts. Verkauf kann man jedoch lernen (Verkaufsnuggets) 
  2. Nicht alle neuen und scheinbar innovativen Produkte müssen gekauft werden. Risikominimierung von Kapital und Reduzierung von Lagerflächen. (Hersteller- und Händlerplattform)
  3. Funktionale und kostengünstige Shoplösungen, die in Echtzeit die Warenbestände anzeigt. (div. Anbieter)
  4. Verständnisvolle und reibungslose Reklamationen durch kundenzentrierte Kommunikation. (pers. Entwicklung und digitale Tools)
  5. Kundenbefragungen (intern oder extern) und Marktbeobachtung (div. Verbände und Institutionen)

Wichtige Fragen zur Umsetzung: Womit anfangen? Was zeigt am schnellsten Wirkung? Was ist ein kostengünstiger Einstieg? Wer wird dafür gebraucht? Wie sollte es kommuniziert werden? Was sind die nächsten Schritte? Was sind die Ziele? Wie kann der Erfolg gemessen werden?

Fazit

Diese Tipps müssen nun an- und umgesetzt werden. Das TUN entscheidet! Damit sich was ändert, muss sich was ändern!

Über den Autor

Hallo liebe Leser, mein Name ist Michael Stangier und als Point of Sale Spezialist für den Retail unterstütze ich aktiv den stationären Einzelhandel.
Als Trainer oder Coach für den Einzelhandel helfe ich dabei vorhandenes Potential am PoS zu maximieren. Wenn das Dein Thema ist, freue ich mich darauf Dich kennenzulernen. Mehr zu mir selbst findest Du HIER. Und zu meiner Website kommst Du HIER.

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