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Absatzwege

Absatzwege, auch als Distributionskanäle bekannt, bezeichnen die Pfade, über die Produkte oder Dienstleistungen von ihrem Herstellungsort zum Endverbraucher gelangen. Sie beschreiben also die organisatorische Struktur und die Reihe von Intermediären oder Mittlern wie Großhändler, Einzelhändler, Distributoren und Online-Plattformen, die notwendig sind, um Waren vom Produzenten zum Endkunden zu transportieren.

Übersicht der verschiedenen Absatzwege

1. Direkte Absatzwege:

Direktverkauf: Der Hersteller verkauft seine Produkte unmittelbar an den Endkunden, z.B. über einen eigenen Webshop, Firmenläden oder Direktvertrieb.

Online-Vertrieb: Verkauf über eigene oder von Dritten betriebene Online-Plattformen, wobei der Endkunde digital erreicht wird.

2. Indirekte Absatzwege:

Einzelhandel: Der Hersteller verkauft an Einzelhandelsgeschäfte, die wiederum an den Endkunden absetzen.

Großhandel: Hier findet der Verkauf zunächst an Großhändler statt, die in größeren Mengen einkaufen und schließlich an Einzelhändler oder andere Gewerbetreibende weiterverkaufen.

Franchising: Unternehmen lizenzieren ihr Geschäftsmodell und Markennamen an Dritte, die selbstständig unter dieser Marke handeln.

3. Multi-Channel-Vertrieb:
Produkte werden gleichzeitig über mehrere unterschiedliche, jedoch voneinander unabhängige Kanäle vertrieben, etwa über stationäre Geschäfte, Kataloge und Online-Shops.

4. Cross-Channel-Vertrieb:
Im Unterschied zum Multi-Channel-Vertrieb bietet der Cross-Channel-Vertrieb eine Verknüpfung der Kanäle, sodass der Kunde Kanäle während seines Kaufprozesses wechseln kann.

5. Omnichannel-Vertrieb:
Eine integrative Erweiterung des Cross-Channel-Vertriebs, bei der ein nahtloses Einkaufserlebnis geschaffen wird, indem alle Kanäle aufeinander abgestimmt sind und interagieren.

6. Vertikales Marketing:
Der Hersteller integriert mehrere Stufen der Wertschöpfungskette, um den Vertrieb sowie die Vermarktung der Produkte zu kontrollieren.

Absatzwege sind die Straßen einer Stadt, die Produkte oder Dienstleistungen von der Fabrik in die Hände der Kunden bringen. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Obstbauer und wollen Ihre Äpfel an Leute verkaufen. Sie können entweder direkt an die Leute verkaufen, die an Ihrer Farm vorbeikommen, oder Sie geben Ihre Äpfel an Läden und Märkte ab, die diese dann für Sie an die Kunden verkaufen. Online-Verkäufe sind wie Ihr eigener Laden im Internet, wo Leute rund um die Uhr einkaufen können. Der Omnichannel-Vertrieb ist wie ein Netzwerk, das alle Verkaufspunkte miteinander verbindet, so dass Kunden überall und jederzeit genau das finden können, was sie suchen. Franchise-Systeme sind wie eine Kette von Geschäften mit demselben Namen, die alle nach denselben Regeln arbeiten. Handelsvertreter sind wie Ihre persönlichen Verkaufsagenten, die überall auf der Suche nach Käufern für Ihre Äpfel sind.

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